Blutorangenmarmeladen


 

Blutorangen-Gelee

 

10    bis 15       Blutorangen

                1 kg  Gelierzucker

 

Die Hälfte der Blutorangen unter heißem Wasser waschen. Von diesen Früchten die Schale spiralförmig abschälen, und zwar so dünn, dass kein bisschen von der pelzigen, weißen Innenschale daran haftet. Die Schale in feinste Streifchen schneiden. Alle Orangen auspressen und den Saft durch ein Sieb gießen. Dreiviertel Liter Saft abmessen. In einem großen Topf den Saft mit dem Gelierzucker vermischen und zum  Kochen bringen. Vier Minuten sprudelnd kochen lassen. In der letzten Minuten die feingeschnittenen Orangenschalen unterrühren. Das Gelee heiß in saubere Gläser füllen und verschließen.

 


 

Blutorangengelee mit Kumquats

 

    250    g     Kumquats (Zwergorangen)

    1 ½    kg   Gelierzucker

        2    kg   Blutorangen

 

Kumquats heiß abwaschen und in Scheiben schneiden. Kernchen dabei entfernen. Kumquatscheiben wiegen und mit der gleichen Menge Gelierzucker abgedeckt über Nacht durchziehen lassen. Blutorangen auspressen, Saft durch ein Sieb gießen und abmessen. Auf 3 Teile Saft 4 Teile Gelierzucker zufügen. Mit den Kumquats mischen,  erhitzen und 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Topf vom Herd nehmen, Gelee nach 2 Minuten abschäumen, heiß in saubere Gläser füllen.

 


  

Eingemachte Blutorangen

 

        6           Blutorangen

    700   g      Zucker

    150   ml   Weinbrand

 

Die Orangen gründlich waschen und in Scheiben schneiden, die Endstücke, die kein Fruchtfleisch enthalten, wegwerfen. Die Orangenscheiben in einer flachen Form schichtweise mit dem Zucker bestreuen und über Nacht stehen lassen.

Das Obst zusammen mit dem ausgetretenen Saft am nächsten Tag in einen großen Topf geben.

Den Inhalt langsam zum Kochen bringen und köcheln lassen, bis die Orangenscheiben weich und durchscheinend sind. Den Weinbrand unterrühren und den Topf von der Kochstelle nehmen. Die Früchte zusammen mit dem Sirup in Einmachgläser füllen und die Gläser verschließen. Eingemachte Früchte sind in der Regel gehaltvoller und erheblich süßer als Marmeladen, und die Früchte müssen nicht zerkleinert werden. Man serviert sie als Dessert mit Sahne oder Frischkäse.